Vom (keine) Zeit haben [2/3]

19. September 2016
Kategorien: Blog, Allgemein

Lange bevor ich verstand, wie viel Zeit ich einmal mit Arbeit und allen sich daraus ergebenden Verpflichtungen verbringen würde, hatte ich mich bereits an einem anderen Zeitfresser versucht. Wie konnte ich auch nicht bemerken, dass ich ein gutes Drittel meines Lebens an unproduktive Bewusstlosigkeit verlor? Mein Umfeld bestärkte mich in meiner Einschätzung: Wer wenig schlief war fleißig. Wer viel (oder spät) schlief galt als faul. Schlaf war ein verzichtbarer Luxus, den man sich am Wochenende gönnte, wenn es nichts wichtigeres zu tun gab.

Warum wir schlafen ist bis heute nicht geklärt, aber dass wir ausreichend gesunden Schlaf brauchen, um zu funktionieren, ist unumstritten. Um Schlaf kommen wir nicht herum. Daher bleibt uns wenig, als ihn angenehm und effizient zu gestalten, um unsere wachen Stunden optimal nutzen zu können. Umso mehr verwundert, was für ein verqueres Verhältnis wir zum Schlaf haben:
Die ersten eineinhalb Jahrzehnte unseres Lebens sind wir nicht Herr unseres Schlafs, werden im schlimmsten Fall sogar damit bestraft früh schlafen gehen zu müssen. Anders als im Berufsleben gibt es zudem keinerlei Toleranz für unterschiedliche Schlafzeiten, obwohl die Forschung sich weitgehend sicher ist, dass wir als Jugendliche erst im Verlauf des Vormittags richtig wach werden und dass die Bevölkerung bezüglich ihrer natürlichen Schlafzeiten sehr gespalten ist.

In diese Gemengelage aus schlechten Gewohnheiten preschen Ratgeber, die vom erholten Aufwachen erzählen und Besserung versprechen. Auf diese Versprechen stürzen sich Millionen, statt auf die besten Informationsquelle bezüglich unseres Wohlbefindens zu hören: Ihren Körper. Wir Menschen sind erstaunlich gut darin zu erkennen, wenn wir etwas brauchen. Mangelt es uns an bestimmten Nährstoffen, dann bekommen wir Appetit auf Nahrungsmittel, die diese enthalten. Zu wenig Vitamin D treibt uns in die Sonne und unsere Gefühlslage manifestiert sich in körperlichen Reaktionen. Wenn wir Schlaf benötigen, werden wir müde. Sind wir nicht müde, dann benötigen wir auch keinen Schlaf.

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Empfehlungen III

27. August 2016
Kategorien: Blog, Reviews & Empfehlungen

Computerspiel: This Is The Police
Aus Weißrussland erreicht uns dieser ungewöhnliche, per Kickstarter finanzierte, Titel, in dem man die Rolle eines Polizeichefs übernimmt, der aufgrund eines Korruptionsskandals in absehbarer Zeit sein Amt räumen muss. Bis dahin gilt es dem Nepotismus des Bürgermeisters Einhalt zu gebieten, den ehemaligen Stellvertreter zu decken oder hängen zu lassen, zu entscheiden welches Verbrechersyndikat das geringere Übel ist und eine Ehe zu retten.
Ganz nebenbei leitet man den Betrieb einer Polizeiwache und muss sich mit all den kleinen Problemen und Sonderwünschen auseinander setzen, wie man sie in einer durchschnittlich korrupten Stadt zu erwarten hat. Verschiedene Geschäftsleute bieten Möglichkeiten für Nebenverdienste an und auch der Bürgermeister braucht ab und zu Hilfe. Langwierige Ermittlungen werden als Puzzle umgesetzt, bei denen Ermittler mögliche Tathergänge rekonstruiere, woraus der Spieler ein Ergebnis zusammenzusetzen versucht.

Was ist das nur für 1 Sommer Lyfehack: Erträgliche Temperaturen dank Phasenübergang
Wer nicht gut gedämmt wohnt und keine Klimaanlage hat, um sich der schlimmsten Hitze zu entziehen, kann sich mit einer Flasche Eis Abhilfe schaffen. Dazu eine 1,5 Liter Flasche nicht ganz mit Wasser füllen, einfrieren und bei Bedarf an einen hohen Punkt möglichst zentral im Raum aufstellen. Die gebundene Energie reicht aus um einen durchschnittlich großen Raum Raum für 2 bis 3 Stunden um ein paar Grad abzukühlen. Bei Bedarf einfach mehrere Flaschen einfrieren und über den Tag verteilt einsetzen.

TV-Serie: The Expanse
Basierend auf der Buchreihe von Daniel Abraham und Ty Franck:
Ein Sonnensystem, drei Mächte. Die Erde, vom Klimawandel gebeutelt und regiert von der UN. Der Mars, ein gigantisches Terraforming-Projekt, gelenkt von einer militaristischen Republik. Der Gürtel (Belt), ein loser Zusammenschluss der Bewohner des Asteroidengürtels. Erde und Mars stehen am Rand eines Krieges, während sich im Gürtel eine Rebellion gegen die Herrschaft der Erde regt, auf der die meisten Belter nicht einmal mehr leben können, weil sie die hohe Schwerkraft nicht aushielten. In dieser angespannten Situation wird ein dringend benötigten Eisfrachter von einem getarnten Schiff zerstört, wie sie nur auf dem Mars hergestellt werden können.
Die Serie begleitet die Überlebenden des Eisfrachters, die nach Zuflucht und Rache sehnen, einen Polizisten auf Ceres, der versucht die Situation im Gürtel unter Kontrolle zu halten, und eine Diplomatin auf der Erde, die einen Krieg verhindern möchte.

Vom (keine) Zeit haben [1/3]

20. August 2016
Kategorien: Blog, Allgemein

Vielleicht die erschreckenste Erkenntnise auf meinem Pfad vom Kind zum Erwachsenen war, dass ich plötzlich nicht mehr Herr meiner Zeit war. So sehr es mich damals störte zur Schule gehen zu müssen, so zufrieden war ich mit der Zeit die mir vom Nachmittag bis zum späten Abend blieb, nur unterbrochen von ein bisschen Hausaufgaben. Selbst der gelegentliche Einkauf für die Eltern, Geschirr spülen oder das Wohnzimmer durchzusaugen taten dem keinen Abbruch.

Mittlerweile ist „Dafür habe ich keine Zeit“ der häufigste Grund, warum ich etwas, das ich eigentlich gerne tun würde, nicht mache. Der Grund dafür scheint offensichtlich: Zeit ist ein Nullsummenspiel, denn jede Minute die ich auf eine Sache verwende kann ich nicht auf eine andere Sache verwenden. Der Wunsch nach mehr Zeit ist ebenso weit verbreitet wie das schale Gefühl, etwas zu verpassen, weil man so eingespannt ist. Aber man kann die Dinge auch anders sehen. Eine optimistischere Formulierung könnte lauten: Es gibt so viele so tolle Sachen in meinem Leben, dass diese Sache einfach nicht toll genug ist um eine davon zu ersetzen. Ein Leben voller toller Sachen, die das Leben schöner machen (wer erkennts?), das wäre wahrlich kein Grund traurig zu sein.

Verplant, verzettelt, verloren

Der Grund für unseren Zeitmangel ist leider nicht, dass wir so viele tolle Sachen tun, dass für die nicht ganz so tollen Sachen keine Zeit bliebe. Stattdessen verbringen wir den größten Teil unsereres Lebens mit drei Dingen: Arbeit, Schlaf und Haushalt.

Nun ist es nicht so, als ob es sich vermeiden ließe mit diesen drei Zeit zu verbringen. Aber es gibt Wege mehr aus der eingesetzten Zeit zu machen. Essentiell dafür ist ein Bewusstsein, ob man seine Zeit sinnvoll einsetzt. Gerade beim Thema Arbeit behaupte ich – und begebe mich damit vielleicht auf dünnes Eis – dass wir Deutschen ziemlich schlecht darin sind unsere Zeit zu managen.

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Autorendasein – Stand Juli 2016

5. August 2016
Kategorien: Blog, Von und mit mir, Schreiben

Wenn ich meiner Dropbox glauben darf, habe ich 2012 meinen ersten „richtigen“ Text verfasst. Kurze Phasen großer Aktivität wechselten sich mit langen Pausen ab, in denen ich gar nichts produzierte. Seit Ende 2014 gehe ich mit etwas mehr Gewissenhaftigkeit an mein Hobby-dass-hoffentlich-irgendwann-zum-Beruf-wird heran, doch bis heute ist es mir nicht gelungen eine Routine aufzubauen und zuverlässig Wörter auf den Bildschirm zu bringen.

Das ist ein Problem, denn wer sich Autor nennt sollte ab und zu etwas zu Papier bringen. Oder eben auf den Bildschirm. Nicht zu wenig sollte es sein, denn nur den wenigsten Schreibern ist es vergönnt, dass Fans jahrelang auf die nächste Veröffentlichung warten, statt einen einfach zu vergessen. Glücklicherweise ist mein Unterbewusstsein leicht auszutricksen, denn ich hasse wenig mehr, als mir Versagen eingestehen zu müssen. So dachte ich, druckte mir einen Kalender aus und hing ihn an die Pinnwand neben meinem Bett. Fortan trug ich jeden Tag meinen Schreibfortschritt ein und würde durch die Pein und Schmach, die jede 0 über mich brächte, sicherlich dazu angetrieben werden, regelmäßig produktiv zu sein:

Schreibtagebuch Juli 2016

So viel dazu. 8.571 Wörter in 23 Tagen, das ist noch ein weiter Weg zum Profi. Aber es sind eben auch 8.571 Wörter, der Gegenwert von 2 bis 3 Kapiteln oder einer Novelle. Es wäre ein leichtes, dem Wetter die Schuld zuzuschieben, aber die Wahrheit ist, dass man als Profi auch unter widrigen Bedingungen Leistung erbringen muss. Das ist beim Schreiben nicht anders als in jedem anderen Beruf. Ob man inspiriert ist oder nicht, ob es draußen 10° C oder 30° C sind, ob man eine Baustelle vor der Tür hat oder nicht… am Ende interessieren die Umstände, unter denen es erschaffen wurde, niemanden.

Mal schauen was der August bringt.

Empfehlungen II

9. Juli 2016
Kategorien: Blog, Reviews & Empfehlungen

Musik: The Glitch Mob – Drink the Sea
Entspannende, niemals langweilige, trotzdem energetische elektronische Musik, manchmal sogar mit Gesang. Sowohl das Album als auch die einzelnen Lieder haben einen Spannungsbogen und tragen mich erstaunlich gut durch eine Phase konzentrierter Arbeit. Das gleiche Lob kann ich den anderen Alben der Gruppe leider nicht aussprechen, aber diese Scheibe wird meine Playlist auf absehbare Zeit nicht verlassen.

Kurzgeschichte: The Yellow Wallpaper
Klassischer Horror ohne übernatürliche Elemente, geschrieben Ende des 19. Jahrhunderts. Die Geschichte einer Frau, die, gefördert von ihrem wohlwollenden, aber fehlgeleiteten, Ehemann, langsam dem Wahnsinn verfällt. Die Handlung kommt ohne Sprünge und Knalleffekte aus, sondern zog mich mit subtilen Veränderungen genauso in den Bann, wie es der Hauptfigur widerfuhr. Heimlich fieberte ich den gleichen Erkenntnissen entgegen wie die Protagonistin, bis ich mir eingestehen musste, dass ihr geistiger Verfall mir nicht nur nachvollziehbar, sondern beinahe zwingend logisch erschien.
Im wahrsten Sinne des Wortes furchterregend.

Videospiel: Final Fantasy Brave Exvius
So ganz habe ich noch nicht verstanden, was mich an diesem Spiel begeistert, aber es tut es. Ein neuer Final Fantasy-Teil für Android- und iOS-Geräte, Free-to-Play, mit klischeehaft klassischer Handlung, nicht ganz vorhersehbaren Charakteren und Setting und vielen alten Bekannten, die einen im Kampf unterstützen. Untypisch für die Reihe ist das Crafting-System und die Möglichkeit zur Kooperation mit anderen Spielern, aber nach den enttäuschenden Teilen X-2 bis XIV ist dies das erste Spiel der Reihe, das mein Interesse zu wecken vermochte. Nicht rundherum herausragend aber aufgrund des Kontext definitiv interessant.

Appell zur Vielfalt

5. Juli 2016
Kategorien: Blog, Schreiben

Es muss nicht immer das Ende der Welt sein, doch ohne Konflikte verkämen die Geschichten, die wir gerne lesen, zu drögen Aneinanderreihungen ungefährdeter Erfolge. Ein Protagonist, der sich nicht Mühen muss, um seine Ziele zu erreichen, ist keine spannende Figur. Eine Handlung ohne Hindernisse ist keine fesselnde Erzählung. Eine Geschichte ohne Konflikte ist… langweilig.

Konflikte treiben jede Handlung an und geben den Charakteren eine Motivation überhaupt tätig zu werden. Sie setze die Ereignisse in Gang, wegen derer unsere Protagonisten ein Ziel verfolgen und dabei auf eine Reise gehen, die wir gerne verfolgen. Dabei sind diese Konflikte durchaus divers, ebenso wie ihre Ursachen:

  • Der Eine Ring muss zerstört werden, weil Sauron sonst seine Schreckensherrschaft über Mittelerde ausdehnt.
  • Jafar darf die Wunschlampe nicht bekommen, weil er sonst den Sultan entmachtet und Jasmin zur Ehe zwingt.
  • Schneewitchen darf nicht leben, weil ihre Schwiegermutter sonst nicht die schönste Frau im Königreich wäre.

Große und kleine Konflikte

Neben der Haupthandlung gibt es oft Nebenhandlungsstränge, die eine Geschichte etwas auflockern. Die Haupthandlung bedarf eines äußeren Zwangs und einer gewissen Dringlichkeit, denn sonst sähen sich die Protagonisten nicht gezwungen genau jetzt tätig zu werden. Eine Nebenhandlung kann ohne diesen äußeren Einfluss auskommen und ist stattdessen oft nach innen gerichtet: Statt um das Schicksal der Welt geht es um innere Konflikte, Gefühle und Charakterentwicklung. Eine Liebesgeschichte wird gerne als Nebenhandlung verwendet, doch beinahe jede zwischenmenschliche Beziehung eignet sich als Basis.

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Das verschenkte Vertrauen der X-Men

26. Juni 2016
Kategorien: Blog, Allgemein, Reviews & Empfehlungen

[Dieser Post enthält Spoiler zu X-Men: Apocalypse.]

Der neueste Film der X-Men Reihe ist die widersprüchlichste Erfahrung, die ich in den vergangenen Jahren im Kino gemacht habe. Es tun sich erstaunlich viele Parallelen zum neuen MCU-Film Captain America: Civil War auf: Beide haben ein großes Ensemble, dem sie nicht gerecht werden konnten, beide stellen eine Reihe neuer Charaktere vor und beide haben eine starke erste und eine schwache zweite Hälfte.

Die Story

Die X-Men haben seit dem letzten Film ihren Platz im Leben gefunden: Raven/Mystique rettet misshandelte Mutanten. Erik/Magneto hat in Polen eine Familie gegründet und arbeitet in einem Stahlwerk. Charles/Professor X leitet seine Schule, die u.a. um Jean Grey/Phoenix und Alex Scotts/Havocs jüngeren Bruder Scott/Cyclops angewachsen ist.

In Ägypten erweckt CIA-Agentin Moira (Charles ehemalige Flamme aus „First Class“) versehentlich einen Mutanten (Apocalypse) zum Leben, der in der Antike unter einer Pyramide begraben wurde. Dieser ist unzufrieden mit der Situation des Planeten und rekrutiert die Taschendiebin Ororo/Storm, um ihm zu helfen die Welt zu erobern und beherrschen.

In Polen verrät sich Magneto, als er seine Kräfte benutzt, um einen Kollegen vor einem Kessel voll flüssigem Eisen zu retten. Die Polizei stellt ihn bevor er samt Familie fliehen kann und seine Tochter nutzt unbewusst ihre Mutantenkräfte, um Tiere auf die Polizisten zu hetzen. Ein Pfeil („Kein Metall.“ – Polizist) löst sich und tötet Mutter und Tochter. In Berlin rettet Mystique derweil den Mutanten Kurt/Nightcrawler aus einem Schaukampfring, erfährt von der Situation in Polen und rekrutiert Nightcrawler, um mittels dessen Teleportationsfähigkeit in die USA zu reisen, wo sie Charles davon überzeugt nach Magneto zu suchen.

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Die verlorene Glaubwürdigkeit des Tony Stark

9. Juni 2016
Kategorien: Blog, Allgemein, Reviews & Empfehlungen

[Dieser Post enthält Spoiler zu „Captain America: Civil War“ und früheren Filmen des Marvel Cinematic Universe.]

Wie ich kürzlich schon schrieb, habe ich einige Probleme mit der Handlung des neuesten Films aus dem Marvel Cinematic Universe „Captain America: Civil War“. Der Film hat mich gut unterhalten, da er diese Schwäche mit guten Actionszenen, herausragenden Charaktermomenten und gutem bis sehr gutem Worldbuilding ausgleichen konnte. Trotzdem bleibt ein fader Nachgeschmack und die Vorfreude auf künftige Filme ist gedämpft.

Die Handlung dreht sich um den titelgebenden „Bürgerkrieg“, also den Konflikt innerhalb der Avengers, die bis auf Thor und Hulk alle auftreten. Nach einem Einsatz mit zivilen Opfern im afrikanischen Wakanda einigen sich 117 Staaten auf die Sokovia-Accords, benannt nach dem Land, welches in „The Avengers 2: Age of Ultron“ beinahe zerstört wurde. Diese Abkommen soll die Avengers unter UN Kontrolle stellen, woran die Gruppe sich spaltet. Wortführer der Kontrollbefürworter ist Tony Stark (Iron Man), während Steve Rogers (Captain America) sich gegen eine Kontrolle ausspricht. Die restlichen Avengers verteilen sich auf beide Lager und jede Seite bekommt Unterstützung von außen: Peter Parker (Spiderman) schließt sich den Befürwortern an, Scott Lang (Ant Man) steht auf Seite der Gegner.

Zu diesem großen Ensemble gesellen sich noch zwei weitere Charaktere: Black Panther, seines Zeichens Prinz von Wakanda, dessen Vater von „Buckey“ (imitiert durch Zemo) ermordet wird und der sich im Folgenden auf einem Rachefeldzug gegen Captain Americas Kriegskumpanen begibt. Antagonist der Gruppe ist jedoch Helmut Zemo, ein sokovischer Offizier, der durch die Ereignisse des zweiten Avenger-Films seine Familie verloren hat und sich dafür an den Avengers rächen will.

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