Kategorie: Schreiben

Weltenbau mit Bullshitting und Selbstvertrauen – Teil II: Die Illusion der Komplexität

5. Oktober 2017
Kategorie: Blog, Pen & Paper, Schreiben, Spielleiter Ecke, Worldbuilding

Dieser Beitrag ist Teil der Verschriftlichung der Konzepte, die ich in meiner Session auf dem LitCamp 2017 in Heidelberg vorgestellt habe. Eine Videoaufzeichnung des Vortrags wurde auf dem YouTube Kanal des LitCamps hochgeladen.

  • Teil I: „Systeme, Zwänge, Pen&Paper“ findet Ihr hier.
  • Teil II: „Die Illusion der Komplexität“ ist dieser Beitrag.

Das im letzten Beitrag vorgestellte System der Zwänge ist kein reines Phänomen des menschlichen Miteinanders, sondern findet sich in noch strengerer Form in den Wissenschaften. Physik, Chemie und Biologie, sowie die darauf aufbauenden Naturwissenschaften, bilden ein System, dass sich mit stetig komplexer werdenden Regeln beschreiben lässt. Physikalische Vorgänge sind (Quanteneffekte ausgelassen) geradezu einfach und vorhersehbar, doch bereits biologische Systeme (auch bekannt als Lebewesen) sind so komplex ineinander verkoppelt, dass wir nicht alle Zusammenhänge erfassen können. Könnten wir dies, wäre es ein leichtes zu jeder Krankheit und jedem Patienten den passenden Wirkstoff zu bestimmen und seine Wirkung ohne jeden Labortest vorherzusagen. Milliarden von Versuchstieren sind Zeuge, dass unser Verständnis von lebenden Organismen noch sehr rudimentär ist.

Systeme, Fallstricke und die Bedeutung kleiner Zahlen

Je größer ein System, desto schwieriger fällt es uns präzise Vorhersagen darüber zu machen. Spätestens beim Wetter weiß jeder aus leidvoller Erfahrung, wie schwierig es ist den Zustand des Gesamtsystems auch nur auf einige Tage hinaus vorherzusagen. Diesbezüglich ist unsere Wahrnehmung jedoch auch etwas verzerrt, denn während es in der Tat kaum möglich ist lokales Wetter für mehr als einige Stunden präzise vorherzusagen, sind regionale Prognosen selbst auf einige Tage hinaus sehr zuverlässig. Doch es gibt viele Faktoren in denen die Vorhersage falsch liegen könnte (Temperatur, Windrichtung, Windgeschwindigkeit, Luftfeuchtigkeit, Niederschlag, Bewölkung) und es reicht aus, wenn nur einer dieser Faktoren daneben liegt, um unsere Pläne zunichte zu machen, weil „die Wettervorhersage mal wieder falsch war“.

(mehr …)

Weltenbau mit Bullshitting und Selbstvertrauen – Teil I: Systeme, Zwänge, Pen&Paper

10. September 2017
Kategorie: Blog, Pen & Paper, Schreiben, Spielleiter Ecke, Worldbuilding

Dieser Beitrag ist Teil der Verschriftlichung der Konzepte, die ich in meiner Session auf dem LitCamp 2017 in Heidelberg vorgestellt habe. Eine Videoaufzeichnung des Vortrags wurde auf dem YouTube Kanal des LitCamps hochgeladen.

  • Teil I: „Systeme, Zwänge, Pen&Paper“ ist dieser Beitrag.
  • Teil II: „Die Illusion der Komplexität“ findet Ihr hier.

Vorbemerkung

Ich spiele seit 16 Jahren Pen&Paper Rollenspiele, hauptsächlich in der Funktion des Spielleiters. Pen&Paper Rollenspiele kann man sich als interaktives Geschichten erzählen vorstellen, bei dem jeder Spieler die Rolle eines Charakters übernimmt, während der Spielleiter alle anderen Figuren und die gesamte Umwelt darstellt. Es gibt viele Regelsysteme, die helfen diese interaktiven Geschichten in gelenkten Bahnen auszuleben, ohne dass es zu einer reinen Wunscherfüllungsorgie verkommt. „Ich erschlage den Drachen!“, ist so nicht möglich, weil jeder Charakter Attribute und Fähigkeiten hat, die beschreiben, wozu er oder sie fähig ist. Ein Drache wird normalerweise nicht von einem einzelnen Schwerthieb nieder gestreckt. Wie viele Schwerthiebe es braucht (und was der Drache tun kann, um sein verfrühtes Ableben zu verhindern) bestimmen die Regeln.

Pen&Paper Rollenspiele sind ein inhärent interaktives Medium. Anders als im Brett- oder Videospiel kann jeder Spieler deklarieren, dass sein Charakter sich umdreht und in eine andere Richtung geht, als die Handlung dies vorsieht. Es liegt dann am Spielleiter, den Spielern trotzdem eine glaubhafte, idealerweise lebendige und interessante Welt zu präsentieren. All dies geschieht durch Beschreibungen und manchmal Zeichnungen oder Karten. Was der Spielleiter nicht beschreibt, das existiert auch nicht. Daher ist es enorm wichtig, dass der Spielleiter sich in der Spielwelt auskennt, denn sonst vergisst er möglicherweise wichtige Informationen zu erwähnen.

(mehr …)

(Autoren)Dasein – Stand Januar 2017

15. Januar 2017
Kategorie: Blog, Allgemein, Geschäftliches, Schreiben

2016 war ein aufregendes Jahr für mich. Persönlich stand es im Zeichen der fortschreitenden Genesung und der damit einhergehenden Frage, was ich mit meinem Leben eigentlich anfangen möchte. In 12 Jahren Schule, 7 Jahren Studium und 2 Jahren Krankheit gab es stets einen roten Faden, an dem ich mich orientieren konnte. Nach bald drei Jahrzehnten auf dieser Welt stand die Erkenntnis, dass ich vor allem wusste wofür ich mein Leben nicht verwenden wollte. Die Freiheit zu wählen erwies sich auch als Verpflichtung zu wählen, denn ohne Richtung gibt es kein Vorankommen.

Die Entscheidung, wie ich meine Karriere weiterführen wollte, war dann auch dadurch motiviert, was ich nicht tun wollte. Die Schriftstellerei war keine selbstverständliche Entscheidung. Ich schreibe bereits seit meiner Kindheit und entwerfe seit meiner Jugend Welten und erzähle Handlungen in diesen. Aber ich blieb stets nah an meinem Werk und konnte es noch in der Erzählung anpassen. Eine Geschichte zu erschaffen, die losgelöst von mir bestehen kann – bestehen muss! – ist eine Aufgabe von anderem Kaliber. Aber die Mischung aus kreativem Schaffen und der vergleichsweise guten Vereinbarkeit mit anderen (Teilzeit-)Tätigkeiten überzeugte mich es zumindest zu probieren. Nach 8 Monaten Probephase will ich mehr – etwas was ich von vorangegangenen Berufserfahrungen nicht behaupten kann.

Der Rückblick

2016 war ein Jahr der Findung.
Im Frühjahr habe ich meinen ersten schriftstellerischen Schritt getan und mit einer Freundin eine Lesung gehalten, die zu unserer Freude nicht nur von Freunden und Bekannten besucht war. Kurz darauf erfolgte der Beitritt bei den BartBroAuthors, jenem verrückt-genialen Autorenverbund, der mich bis heute mit Motivation und guter Gesellschaft versorgt.
Im Sommer kam das Angebot mich an einer (noch nicht öffentlich angekündigten) Anthologie zu beteiligen. Mein Beitrag ist bereits eingereicht und akzeptiert; ein kleiner aber wichtiger Erfolg und zudem gut fürs Ego.
Im Oktober folgte die Vereinsgründung der BartBroAuthors, wo ich seitdem in offizieller Kapazität tätig bin und mich um Bewerbungen und die Eingliederung der Neubärte kümmere.
Im Dezember dann die zweite und dritte Lesung, einmal alleine und gegen Honorar, einmal zu zweit und vor vielen neuen Gesichtern. Letztere fand auszugsweise sogar den Weg ins Lokalradio. Der Beitrag dürfte hier bald zum Download bereit stehen.
Seit dem Herbst probierte ich zudem verschiedene Arbeitsmethoden, um aus der begrenzten Kraft das meiste herauszuholen. Das Ergebnis dieser Suche könnt ihr in meinem vorangegangenen Beitrag zur Sitzungs-Methode lesen.

(mehr …)

Effizient arbeiten mit der Sitzungs-Methode

30. Dezember 2016
Kategorie: Blog, Allgemein, Schreiben

Über das „richtige“ Arbeiten haben sich bereits Menschen ausgelassen, die wesentlich qualifizierter sind als ich. Ich will daher auch nicht so tun, als wäre mir eine weltbewegende Entdeckung gelungen. Aber wenn mir eine Methode auffällt, die (mit leichten Anpassungen) für verschiedenste Leute funktioniert, dann kann man darüber schon mal ein paar Worte verlieren. Außerdem gibt mir das Thema Gelegenheit ein paar Sachen zu pimpen oder zu erwähnen, die mir sowieso am Herzen liegen. Alles klar? Alles klar!

Auf die Mischung kommt es an

Die Situngs-Methode ist im Prinzip nur eine Vorgehensweise, seine Arbeitszeit zu strukturieren. Dafür wird jede Aufgabe solange in kleinere Teile zerlegt, bis jedes Teil in seiner Gesamtheit erfasst werden und am Stück vollendet werden kann. Der Zeitraum, in dem man diese Teilaufgabe fertig stellt, ist die namensgebende Sitzung.

Die korrekte Auswahl der Sitzungslänge ist ein Schlüssel zum Erfolg der Methode, denn die Idee ist Fortschritt greif- und messbar zu machen und Arbeit gleichzeitig in so kleine Happen zu zerteilen, dass man davon nicht erschöpft wird. Ebenso wichtig ist die darauffolgende Pause, die, je nachdem wie die vorangegangene Sitzung verlief, kürzer oder länger sein kann. Es ist aber wichtig diese Pausen auch tatsächlich zu nehmen, denn dadurch wird der zweite Eckpfeiler dieser Methode umgesetzt: die Abwechslung.

(mehr …)

Sexismus: Die Frau, zur Gemeinsamkeit verdammt

19. Dezember 2016
Kategorie: Blog, Schreiben

Als ich vor einiger Zeit Frau Schreibseeles Beitrag Sexismus: Der Mann als einsamer Wolf ohne Rudel las, fühlte ich mich berufen zu widersprechen. Das Klischee vom einsamen Held (männlich) ist schließlich nicht aus der Luft gegriffen: die Neigung von Männern, Probleme alleine zu lösen, entspringt nicht der Fantasie, sondern hat Wurzeln in der Realität. Ich selbst bin ein Beispiel dafür, dass Männer… was eigentlich? Gelernt haben ihre Probleme zu verinnerlichen und nicht um Hilfe zu fragen? Oder schlimmer: Nie gelernt haben Probleme in der Gruppe zu lösen, weshalb das einsame Anrennen gegen eine Herausforderung die einzig verfügbare Lösung ist, egal wie oft man sich den Kopf schon daran gestoßen hat?

Ganz so einfach ist es dann doch nicht, mein reflexhafter Widerspruch war keine bloße Abwehrhaltung. Reduziert man den Hang zum Einzelgängertum, findet sich am Ende der Gedankenkette meist ein einfacher Gedanke: „Meine Probleme sollte zuerst einmal ich lösen.“ Extrapoliert man das, ist der Weg zu „Meine Probleme gehen nur mich etwas an“ nicht weit. Treibt man es auf die Spitze, kommt man zum einsamen Wolf: „Nur ich kann überhaupt Probleme lösen.“ Ob andere überhaupt wollen, dass man sich um ihre Probleme kümmert ist dann egal, schließlich sind sie gar nicht in der Lage deren Tragweite zu erfassen.

Die andere Seite

Nun begann es in mir zu arbeiten. Was war das weibliche Gegenstück dieser Problematik? Sicherlich haben nicht nur Männer mit Klischees zu sozialen Konventionen zu kämpfen? Die Suche gestaltete sich nicht ganz einfach, denn Männer waren in der Film- und Literaturlandschaft lange viel präsenter als Frauen, weshalb viele Klassiker kaum oder gar keine primären weiblichen Charaktere haben. Letztlich war die Problematik oft subtil eingeflochten, aber nicht weniger weit verbreitet: Wo Männer alleine agieren und zur Beziehung unfähig sind, darf die Frau nicht alleine existieren, sondern wird durch ihre Beziehungen definiert. Aus dieser Rolle kommt sie kaum heraus, weil die Konventionen sie darauf trimmen.

(mehr …)

Unerwartet & unerklärt – Spekulation und Unsicherheit als Stilmittel

14. Oktober 2016
Kategorie: Blog, Schreiben

Immer wieder werden angehende Schreiberlinge daran erinnert ihre Leser nicht zu unterschätzen. Nicht jedes Detail muss beschrieben, nicht jede Aussage erklärt werden. Die Fantasie des Lesers füllt jene Lücken, die man als Autor lässt. Der große Vorteil dieser Herangehensweise ist, dass der Leser die Lücken so füllt, dass sie zu seiner bereits geformten Vorstellung der Welt passen. Daraus ergibt sich innere Konsistenz, ohne dass man Mühe darauf verwenden muss.

Die Fantasie des Lesers für die Erzählung einer Geschichte einzuspannen ist eine ungemein nützliche Fähigkeit, weil man so auf Beschreibungen verzichten und die gesparten Wörter stattdessen in Handlung, Charakterentwicklung und Hintergrund investieren kann. Durch das Weniger an Beschreibung wird der Text zudem straffer und hält die Aufmerksamkeit besser als endlose Beschreibungen, die letztendlich nirgendwo hin führen. Nicht zuletzt ist es eine der großen Freuden des Lesens Geheimnisse aufzudecken, Hinweisen zu folgen und diese zu einer Lösung zu kombinieren, bevor der Protagonist dies tut.

Die Saat des Zweifels

Eine andere Herangehensweise, die Fantasie des Lesers für die Handlung einzuspannenn, ist mehrere Szenarien zu eröffnen, die alle möglich erscheinen, aber zu vollkommen unterschiedlichen Ergebnissen führen. Sofort setzt die Abwägung von Kosten und Nutzen ein, werden Beziehungen neu bewertet und scheinbar belanglosen Aussagen neu betrachtet. Im Kopf des Lesers entwickeln sich Szenarien, Eines dramatischer als das Andere, von denen letztendlich nur eines wahr werden kann.

(mehr …)

Autorendasein – Stand September 2016

6. Oktober 2016
Kategorie: Blog, Von und mit mir, Schreiben

Seit meiner letzten Bestandsaufnahme sind 2 Monate vergangen. Was ist geschehen?

Der August war ein unerwartet guter Monat. Ich bin notorisch hitzeempfindlich, weshalb ich erwartete meine Leistung aus dem Juli bestenfalls halten zu können. Stattdessen habe ich meine durchschnittliches Tagesleistung um ein gutes Drittel, auf 495 Wörter erhöhen können. Das ist immer noch nur knapp die Hälfte meines Tagesziels von 1.000 Wörtern, aber dieses habe ich immerhin an 8 von 31 Tagen erreicht (von 20 Tagen an denen ich überhaupt geschrieben habe). Andererseits entsprechen diese 15.000 Wörter im Monat 3 bis 6 Kapiteln, etwa einem Sechstel eines Buchs. Zwei Bücher im Jahr schreiben klingt widerrum gar nicht so übel…

Der September war… seltsam. Seht selbst:

Schreibkalender

Glaubt mir, das einzutragen hat weh getan. Die Schuld kann ich bei den wieder begonnen Computerkursen, den ständigen Temperaturschwüngen oder einer depressiven Phase in der Monatsmitte suchen. Am Ergebnis ändert das nichts.
Ausschließlich trostlos ist die Situation aber auch nicht: Ich habe eine Kurzgeschichte für eine Anthologie geplottet, die zur Leipziger Buchmesse 2017 erscheinen soll. Außerdem ist bei den #BartBroAuthors – einem neuem und anderem Zusammenschluss von Autoren, Designern und Lektoren – im September einiges passiert, von dem manches noch der Geheimhaltung unterliegt. Mein Engagement ist umfangreicher ausgefallen als gedacht und zur Frankfurt Buchmesse steht Großes an, das ihr natürlich zeitnah zu lesen bekommt. Außerdem ist das neue Design der Webseite fertig geworden (wer hats gemerkt?), auch wenn noch nicht alle Funktionen da sind, wo ich sie gerne hätte und eine mobile-fähige Variante fehlt.

Und dann gibt es da noch den ganzen Rest, der natürlich keine Rücksicht auf meine kreativen Bedürfnisse nimmt. Was bleibt ist der Vorsatz wieder mehr zu tun. Im Oktober gelingt mir das bisher (3 Schreib- und 1 Überarbeitungstag soweit) und auch rundherum scheinen sich die Wogen etwas zu glätten. Immerhin mache ich mit meinem Hund kontinuierlich Fortschritte. Vielleicht blogge ich sogar wieder etwas öfter 🙂

Autorendasein – Stand Juli 2016

5. August 2016
Kategorie: Blog, Von und mit mir, Schreiben

Wenn ich meiner Dropbox glauben darf, habe ich 2012 meinen ersten „richtigen“ Text verfasst. Kurze Phasen großer Aktivität wechselten sich mit langen Pausen ab, in denen ich gar nichts produzierte. Seit Ende 2014 gehe ich mit etwas mehr Gewissenhaftigkeit an mein Hobby-dass-hoffentlich-irgendwann-zum-Beruf-wird heran, doch bis heute ist es mir nicht gelungen eine Routine aufzubauen und zuverlässig Wörter auf den Bildschirm zu bringen.

Das ist ein Problem, denn wer sich Autor nennt sollte ab und zu etwas zu Papier bringen. Oder eben auf den Bildschirm. Nicht zu wenig sollte es sein, denn nur den wenigsten Schreibern ist es vergönnt, dass Fans jahrelang auf die nächste Veröffentlichung warten, statt einen einfach zu vergessen. Glücklicherweise ist mein Unterbewusstsein leicht auszutricksen, denn ich hasse wenig mehr, als mir Versagen eingestehen zu müssen. So dachte ich, druckte mir einen Kalender aus und hing ihn an die Pinnwand neben meinem Bett. Fortan trug ich jeden Tag meinen Schreibfortschritt ein und würde durch die Pein und Schmach, die jede 0 über mich brächte, sicherlich dazu angetrieben werden, regelmäßig produktiv zu sein:

Schreibtagebuch Juli 2016

So viel dazu. 8.571 Wörter in 23 Tagen, das ist noch ein weiter Weg zum Profi. Aber es sind eben auch 8.571 Wörter, der Gegenwert von 2 bis 3 Kapiteln oder einer Novelle. Es wäre ein leichtes, dem Wetter die Schuld zuzuschieben, aber die Wahrheit ist, dass man als Profi auch unter widrigen Bedingungen Leistung erbringen muss. Das ist beim Schreiben nicht anders als in jedem anderen Beruf. Ob man inspiriert ist oder nicht, ob es draußen 10° C oder 30° C sind, ob man eine Baustelle vor der Tür hat oder nicht… am Ende interessieren die Umstände, unter denen es erschaffen wurde, niemanden.

Mal schauen was der August bringt.